


KARUNA DANA vertritt die Ansicht, dass die Zukunft eines Volkes, das ohne Furcht nach vorne schauen kann, auf dem eigenen kulturellen Erbe aufbauen muss. Daher ist es so wichtig, dieses Erbe durch Erziehung und Schulbildung weiterzugeben.
Im Landesteil Kham wird aktuell ein wichtiges Projekt durchgeführt. Dort existiert eine Schule, in der etwa 325 tibetische Schüler unterrichtet werden. In dieser Gegend ist der Anteil an Analpabeten sehr hoch. Die Familien, die in der Landwirtschaft tätig sind, können von den Erträgen kaum leben - schon gar nicht ihre Kinder zur Schule schicken.
Das Ziel ist, den Kindern von Kham eine grundlegende Schulbildung zu ermöglichen. Und dies in ihrer eigenen Sprache, dem Tibetischen.
KARUNA DANA ist in diesem Projekt auf zwei Ebenen tätig.
1) Den laufenden Unterhalt der Schule zu gewährleisen. Der Mangel an finanziellen Mitteln gefährdet ernsthaft den Fortbestand der Schule.
2) Neue Gebäude zu errichten, um die Schule in ein Internat umzuwandeln, das Platz bietet für bis zu 800 Kinder. Mit dieser Anzahl würde die Schulbildung für die Mehrheit der Kinder der Region abgedeckt werden.
Die Einrichtung eines Internates, in dem sowohl die Schüler als auch die Lehrer und das Dienstpersonal wohnen können, ist von entscheidender Bedeutung, um den effektiven Zugang der Kinder zur Schulbildung zu ermöglichen. Da es sich um eine ländliche, dünn besiedelte Gegend handelt, haben viele Kinder einen Schulweg von 2 bis 3 Stunden. Im Winter erschweren Schnee und Eis den Zugang.
Das Projekt sieht die Errichtung von mindestens zwei Gebäudeeinheiten vor mit Schlafsälen, Speise- und Klassenräumen für die Kinder, eine weitere für Lehrer und Personal.

